Computertomographie (CT)

Wann wird eine Computertomographie durchgeführt?

Untersucht werden:

Gehirn

Hirnblutung, Tumoren, Schlaganfall

Nasennebenhöhlen

Entzündung, Planung erforderlicher Operationen

Innenohr

Tumoren, Vererbte Anomalien

Lunge

Entzündung, chronische Erkrankungen durch Schadstoffe, Tumoren, Lungenembolie

Bauchorgane

Tumoren, Entzündungen, Nierensteine, Gallensteine, Darmverschluss

Becken

Tumoren, freie Flüssigkeit

Skelett

Brüche, abnutzende Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen

Ganzkörperuntersuchung

vor allem im Rahmen eines „Multiplen Myeloms“ zur Abmessung des Tumorbefalls im Skelettsystem

Meist wird eine Computertomographie in der Folge unklarer vorausgegangener Untersuchungen, z.B. Sonographie oder Röntgenbild durchgeführt, denn die CT ermöglicht eine erheblich bessere Darstellbarkeit von anatomischen Strukturen und Veränderungen. Zudem können durch die Schichtaufnahme der Bilder Nachberechnungen in allen drei Dimensionen durchgeführt werden, was zur erheblichen Verbesserung der Diagnose führt. In manchen Fällen kann ein MRT sinnvoller als ein CT sein, ist aber z.B. wegen Herzschrittmacher, Platzangst oder starken Schmerzen nicht durchführbar.

Wie wird eine Computertomographie durchgeführt?

Geräteausstattung: Siemens Emotion 16, Mehrzeilercomputertomograph mit fortschrittlicher Reduktion der Strahlendosis

Eine CT ist eine Röntgenuntersuchung, dabei kreist eine Röntgenröhre um den Körper, parallel bewegt sich der Tisch durchs Gerät. Dabei werden in einer Spiralbewegung Bilder aufgenommen. Dies ermöglicht die Nachberechnung von Schichtbildern in 3 Raumrichtungen.

Sie müssen nicht nüchtern sein. Vor der Untersuchung benötigen wir Funktionswerte der Schilddrüse und der Nieren (diese sollten nicht älter als 2 Monate sein), da bei Funktionseinschränkungen der Niere und Überfunktion der Schilddrüse unter Umständen kein Kontrastmittel gegeben werden kann.

Bei Untersuchungen des Bauchraumes sollten Sie vor Beginn bei Darstellung des Oberbauches 1/2 Liter Kontrastmittel in 30 Minuten oder bei Darstellung des gesamten Bauches 1 Liter in 60 Minuten, das dient der Abgrenzung des Magen- Darm- Traktes. Während der Untersuchung ist es bei vielen Fragestellungen erforderlich ein Kontrastmittel über eine Armvene zu injizieren. Damit wird die Durchblutungssituation der Organe und auch krankhafte Prozesse mit erhöhtem Stoffwechsel dargestellt. Dadurch kann die Diagnose fundierter gestellt werden, zum Teil sind die Veränderungen nur durch Kontrastmittelapplikation sichtbar.

Das Kontrastmittel ist im Normalfall sehr gut verträglich, während der Injektion ist ein Wärmegefühl und ein metallischer Geschmack im Mund zu spüren. Allergische Reaktionen sind in sehr seltenen Fällen möglich. Wir können eine Reaktion aber umgehend medikamentös behandeln. Sollten Sie früher bereits allergisch auf das Kontrastmittel reagiert haben teilen Sie uns das bitte unbedingt vor Untersuchungsbeginn mit.

Nach Abschluss der Untersuchung, die etwa 5- 10 Minuten dauert, wird das Ergebnis mit Ihnen besprochen. Die Auswertung der Bilder dauert zwischen 10 und 20 Min.

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